Gerade jetzt zur Skisaison sieht man viele Männer, Frauen und auch Kinder mit Skiern bewaffnet die Hänge runterrodeln. Ein Spaß, der jedes Jahr erneut Freuden entfacht. Allzu selten beobachtet man hingegen die Unvorsichtigkeit der Menschen: nur die wenigsten tragen beim Skifahren passgenaue und sichere Sonnenbrillen. Dabei ist ein optimaler Schutz besonders wichtig. Ob im Skiurlaub oder im Flachland, die Intensität der nicht sichtbaren Sonnenstrahlen nimmt immer stärker zu. Daher ist es von höchster Priorität die eigenen Augen vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Besonders Kinder sind anfällig für die schädlichen UV-Strahlen, da sie besonders viel Zeit im Freien verbringen, deshalb ist es wichtig, sich um die Gesundheit der Augen schon jetzt Gedanken zu machen.
Aktuelle Studien belegen, dass unsere Augen genauso wie unsere Haut durch UV-Strahlen geschädigt werden können, wenn sie über einen längeren Zeitraum ungeschützt der UVA- oder UVB-Strahlung ausgesetzt sind. Diese Strahlen sind immer vorhanden, ob nun bei strahlendem Sonnenschein oder bewölkten Wetter. Besonders gefährdet sind die Augenoberfläche, die Linse und die Netzhaut. Wer sich also beim Skifahren, Snowboarden oder Spaziergang in der Winterlandschaft ohne Sonnenbrille aufhält, läuft Gefahr an Schneeblindheit, schmerzhaften Sonnenbrand der Hornhaut, Grauen Star oder anderen Schädigungen der Augen zu erkranken. Der Schnee reflektiert ungefähr 95% des Lichtes, während beispielsweise Gras oder Wiesen lediglich 6% der Sonnenstrahlung zurückwerfen. Zusätzlich schützt eine gute Sonnenbrille gegen kalte Zugluft während der Talfahrt und macht einen Augenschutz umso wichtiger.
Doch dies ist noch nicht alles: wer sich zu einem Kauf einer Sonnenbrille entschließt, muss auch wichtige Kriterien beachten. Die Qualität der Gläser und die Beschaffenheit des Gestelles sind hierbei sehr maßgeblich. Sonnenbrillengläser sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen, der gefährliche Wellen im ultravioletten Bereich filtert. Weiterhin ist unbedingt auf das CE-Zeichen zu achten, welches eine Garantie des Herstellers ist und somit bestätigt, dass das die Brille den in Europa gültigen Qualitätsmindestanforderungen entspricht.
Doch dies alles reicht auch noch nicht aus: Die Sonnenbrille muss mit einen ausreichenden Seitenschutz versehen sein, so dass die Augen auch seitlich vor UV-Strahlungen geschützt ist. Experten weisen ausdrücklich darauf hin, da das seitliche Eintreten von UV-Strahlen den Effekt von Sonnenschutzbrillen deutlich vermindern kann.
Beim Kauf einer Sonnenbrille ist es zusätzlich wichtig, dass die Passgenauigkeit des Gestelles perfekt ist. Die Gläser müssen nach oben hin mindestens die Augenbrauen erreichen und seitlich den Gesichtsrand bedecken. Hervorragende Gläser zeichnen sich durch schlieren-, blasen- und einschlussfreie Qualität ab und offenbaren dem Träger eine unverzerrte und klare Umwelt. Idealerweise sollten die Gläser eine graue oder braune Tönung haben, da diese Farben für den Urlaub sowie den Alltag neutral sind und Farben zum Beispiel im Straßenverkehr nicht verfälschen. Daher ist einer Benutzung von trendige Brillen mit grünen, gelben oder rosa Gläsern absolut abzuraten.
Auch wenn der Schein trügt, aber günstige Brillen können wahrlich mehr Schaden anrichten, als dass sie im Alltag oder im Urlaub Nutzen bringen. Auf Grabbeltischen, am Kiosk oder im Discounterladen wirken diese Schnäppchen zwar stylisch, schützen unsere Augen dafür überhaupt nicht. Die dunklen Gläser sorgen beispielsweise dafür, dass weniger Licht bis zu unseren Augen durchdringt, was zur Folge hat, dass sich die Iris des Auges nicht öffnet. Da günstige Sonnenbrillen keinen UV-Schutz aufweisen kann somit eine erhöhte Strahlenmenge ungeschützt ins Auge dringen und eine bleibende Schädigung verursachen.
Optimal sind Sonnenbrillen, welche beim Optiker speziell für Erwachsenen und Kinder angepasst sind. Auch wenn diese Anfertigung mehr Kosten verursachen, investiert man hier jedoch letztendlich in die eigene Gesundheit.
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